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» Vortrag Herr Schäfer

 


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Vortrag Herr Schäfer am 22. April 2016

 Zu einem viel versprechenden Vortrag über Vorgarten, Ziergarten, Steingarten, Blumen und Ziergräser hatten die Gartenfreunde in den Lehrraum im Schloß eingeladen, und die anwesenden Gartenfreunde wurden ihren Erwartungen sogar noch übertroffen.

Herr Schäfer als Fachberater des Landesverbandes verstand es in Wort und Bild die Anwesenden zu begeistern.Der Vorgarten hat die Aufgabe, Passanten und Besucher des Hauses zum Betrachten anzuregen, sie einladend zu begrüßen und das Haus optisch aufzuwerten. Die Gestaltung eines Gartens und die Pflanzenauswahl  spiegeln das Wesen des Besitzers wieder.

Herr Schäfer zeigte bildlich immer wieder Vergleiche über Planungsfehler im Vergleich zu gelungenen Anlagen. Dabei gab er wertvolle Tipps zur oftmals einfachen Umgestaltung. Denn mit wenig Aufwand kann oftmals viel Stimmung in den Garten gebracht werden. Unter dem Motto „ Stauden – Schönheit in Vielfalt stellte Herr Schäfer mit Pflanzplänen, Handskizzen und Planzenlisten die Anpflanzung verschiedener Standorte vor, sei es Vollsonne trocken, Halbschatten,vor oder unter Bäumen trocken oder Vollschatten, mit frischem Boden.

Jedoch sollte eine Planung einer Neuanpflanzung mit Köpfchen erfolgen.Die Pflanzen sollten nicht zu eng gepflanzt werden. Dabei empfahl und zeigte Er auch dankbare, pflegeleichte und lang blühende Pflanzenarten.Bei einem gestaffelten Höhenaufbau sollte die Blickrichtung beachtet werden. Ebenso sollten nicht nur Blüher sondern auch Gräser und Gehölze gepflanzt werden. Sie geben dem Garten in den jeweiligen Jahreszeiten eine immer wieder neue Struktur.Auch bei beengten Platzverhältnissen kann mit Kübelpflanzungeneine einladende Atmosphäre geschaffen werde. 

Bei Hecken sollten keine Formschnitt- Hecken aus einer Pflanzenart verwendet werden, sondern frei wachsende gemischte Hecken.Mit Rücksicht auf Bienen und Vögeln sollten blühende und fruchtende Sträucher benutzt werden.Auch das Thema Steingarten war ein besonderes Anliegen des Referenten. Er bat dabei regionale Steinarten zu verwenden. Exportsteine haben in unseren Gärten nichts zu suchen, sie passen nicht dazu. Bei der Anpflanzung sind frostsichere Kakteen zu bevorzugen. Je vielfältiger die Pflanzen- und Tierwelt im Garten ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, das sich ein Organismus stark vermehrt und als Schädling auftritt. 

Die Förderung von Nützlingen durch Nistmöglichkeiten, Trockenmauern, Steingarten, Gartenteiche, Wildkräuterecken, Blumenwiesen oder Blumenrasen und die einzelnen Biotope vernetzende Strauchreihen oder hohe Strauchrabatten beschert dem Gartenbesitzer nicht nur viele interessante Beobachtungen und Erfahrungen, sondern lässt den Garten zu dem werden, was er ja werden soll, nämlich zu Ihrem kleinen grünen Paradies.

Bericht von Schriftführer Anton Laux

 

 

 

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